Day 50: Rural living

The Eastern Cape has not only fertile land but also a very changing landscape, from the Tsitsikamma Rainforest at the western part to the semi-desert Karoo in the back land. But in every part agriculture and farming are an essential part of the economy. Grahamstown for example is the centre of pineapple production. West of the Addo National Park oranges and lemons grow on large plantations. Especially in the Karoo and the former Ciskei and Transkei Homelands agriculture focuses on cattle farming, which today often gives way to game farming that is more profitable especially in regions visited by tourists.

The pictures below are taken in the region between Grahamstown in the back land, the coast and the Kei River, a region that is mostly populated by Africans, more precisely Xhosa people.

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Das Eastern Cape hat nicht nur fruchtbares Land, sondern auch eine sehr wechselhafte Landschaft – vom Regenwald im Tsitsikamma Nationalpark bis hin zur Karoo-Halbwüste. Doch in jedem Teil der Provinz spielt die Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Grahamstown zum Beispiel ist das Zentrum der Ananasproduktion und durch Port Elizabeth verläuft die Eisenbahnroute des Apple Express – eine Kurzform für Pineapple, also Ananas, Express. Westlich des Addo Elephant Parks wachsen Orangen und Zitronen auf großen Plantagen. Insbesondere in der Karoo und den ehemaligen Homelands Ciskei und Transkei spielt die Nutztierhaltung eine wichtige Rolle, gezüchtet werden Schafe, Rinder und Ziegen. In vielen Regionen – insbesondere in der Nähe von Touristenzentren – steigen Landwirte aber häufig auf die Zucht und Haltung von Wildtieren wie Straußen, Springböcke oder Kudus um. Die sehen nicht nur hübsch aus, sondern schmecken auch.

Die Fotos sind aufgenommen in der Gegend zwischen Grahamstown, der Küste und dem Kei Fluss, einer Gegend, die bis heute hauptsächlich von Xhosa bewohnt ist.

 

Villages between Grahamstown and the Kei River

 

People

 

Gravel roads

Day 48: Keiskamma, Hamburg and Kenton-on-Sea

Keiskamma River

 

 

Hamburg

Imagine German settlers moving to South Africa, how would they call a city they found at a river bank near the sea? Hamburg!

Wie würden wohl deutsche Siedler eine von ihnen gegründete Stadt nennen, die am Ufer eines Flusses und in der Nähe der Küste liegt? Hamburg

 

 

Kenton-on-Sea

 

Day 46: Through the former Ciskei

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Our route today led us through an area that was formerly known as Ciskei. In enforcing its segregation policy the Apartheid regime created so called self governed and officially independent homelands or Bantustans for the rural African population. Ruled by chiefs those “republics” were never internationally accepted and never completely seperated from the South African state and in most policy fields influenced by or even under direct order of the South African government.

Under the Bantu Authorities Act of 1951 two Xhosa territories were established: the Ciskei and the Transkei, both at the Eastern Cape. The Ciskei was officially granted independence in 1982.

After the first democratic elections the Ciskei was re-integrated back into the South African State.

Until today 99 percent of the population in the area are Africans.

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Unsere Reiseroute führte heute durch das Gebiet der ehemaligen Ciskei. Als die Apartheid Regierung begann ihre Rassentrennung zu verschärfen, richtete sie sogenannte Homelands oder Bantustans für die ländliche afrikanische Bevölkerung ein. Offiziell unter Selbstverwaltung waren diese Gebiete international nie anerkannt und auch nie völlig unabhängig vom südafrikanischen Staat, in vielen Politikbereichen standen sie unter dem Einfluss, teilweise sogar unter direkter Order der südafrikanischen Regierung. Vom ANC früh abgelehnt, tobte selbst da lange der Streit, ob afrikanische Politiker oder Verwaltungsbeamte an dieser Selbstverwaltung mitarbeiten sollten, war es doch letztlich nur ein weiterer Schritt in der Rassendiskriminierung.

Die Ciskei wurde 1951 unter dem Bantu Authorities Act eingerichtet als eines von zwei Siedlungsgebieten für Xhosa. Die Ciskei und das zweite Xhosa-Homeland, die Transkei, lagen beide am Eastern Cape. 1982 wurde die Ciskei offiziell für unabhängig erklärt, nach den ersten freien und demokratischen Wahlen in Südafrika aber wieder in den südafrikanischen Staat eingeliedert.

Auch heute sind in der Gegend 99 Prozent der Bevölkerung Xhosa.

Day 45: Sunrise over the Indian Ocean

This morning I woke up quite early to a stunning sunrise, the colors changing nearly every minute. So instead of dropping back to sleep I took out my camera.

Heute morgen bin ich ziemlich früh wach geworden zu einem unglaublich schönen Sonnenaufgang über dem Indischen Ozean. Und statt mich wieder schlafen zu legen, habe ich meine Kamera herausgeholt. Früh aufstehen lohnt sich manchmal, auch wenn 6:30 am Morgen nicht unbedingt meine liebste Uhrzeit ist.

 

Day 44: Travel plans again

Since I had to cancel my plan for today (sandboarding) I only post a short entry about my next travel plans. On Thursday I will drive to East London where I will be staying for two nights giving me time to explore the southern part of the Wild Coast. On Saturday I will drive back via Grahamstown to visit the settlers museum.

 

Da ich meine Sandboarding-Pläne für heute absagen musste, gibt es nur einen ganz kurzen Blog-Eintrag über meine nächsten Reisepläne. Am Donnerstag geht es nach East London, wo ich zwei Tage bleiben werde, damit ich Zeit für einen kurzen Abstecher an den südlichen Teil der Wildcoast habe. Samstag geht es dann wieder zurück Richtung Port Elizabeth mit einem Zwischenstopp in Grahamstown, um das Museum über Siedlermuseum zu besuchen.